2017: Euer Wort in Gottes* Ohr


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Was war das für ein Jahr! 

Das ich hinter dem Wort Jahr ein Ausrufezeichen statt einem Fragezeichen gemacht habe ist hier mal ausnahmsweise kein Schreibfehler. Überall lese ich in diesen Tagen von einem schrecklichen, hoffentlich bald endenden, traurigen 2016.

Zugegeben, 2016 war – was das Ende großer Künstler angeht – ein trauriges Jahr. Viele meiner Idole sind in 2016 gestorben. Auch der Terror kam spürbar näher und macht betroffen. Wie alles, was nah und vor unseren Augen passiert. Explodieren Bomben in weiter Ferne, sterben Menschen an den Folgen von Aids auf anderen Kontinenten oder ertrinken Menschen auf dem Versuch ein neues Leben zu beginnen in einem Meer dann sind dies schreckliche Dinge einer kurzen Schlagzeile, aber glücklicherweise weit, weit weg. So funktionieren Menschen – die meisten zumindest. Was in unserem Umfeld passiert ist bedeutsam, andere Dinge blenden wir aus.

Nein, 2016 war kein durch und durch übles Jahr – es war eins wie jedes andere.

Nur gute Nachrichten will kaum jemand sehen – nicht im Fernsehen, nicht in der Zeitung, nicht im Radio. Wir sollten dabei nur nicht unseren Blick zu sehr lenken lassen auf das was Medien gern als bedeutsam vorselektiert uns zur Steigerung von Quote und Absatz auftischen.

Wir sollten lernen stets nach Hintergründen zu fragen, mehr als eine Tageszeitung zu durchforstern und auch nicht immer nur der Auswahl einer Redaktion zu vertrauen – denn da arbeiten Menschen: Wie du und ich.

Der Trost für alle, die dennoch glauben 2016 war ganz schrecklich – und damit sogar in einigen Dingen recht behalten: Der Wunsch vieler, dieses Jahr möge „hoffentlich bald enden“ wird funktionieren, da bin ich zuvesichtich.

Rutscht gut rüber ins neue 2017 mit viel Hoffnung, Freude und Lebenslust und vertraut auf eure eigenen Aussage: „Das kann nur besser werden.“

Euer Wort in Gottes* Ohr.

*Gottes Ohr = überliefertes Sprichwort, ohne Anspruch auf wissenschaftliche Belege das Gott tatsächlich Ohren besaß oder besitzt. Kann wahlweise durch anbetungswürdige Figuren anderer Religionen oder Namen von Familienangehörigen ersetzt werden.

Mein Wunsch für 2017: Wenn euch dieser Blog gefällt, dann klickt unten rechts auf „Folgen“, tragt euere E-Mailadresse ein (Bestätigung nicht vergessen im Posteingang) und ihr bekommt auch im kommenden Jahr ganz viel positHIVe Nachrichten von mir – versprochen! 😉

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